1./PzAufklBtl12

112

Die 1. / Panzeraufklärungsbataillon 12 wurde am 1. Oktober 1970 aufgestellt. Bereits sechs Monate später verlegte sie zusammen mit dem Stab von Wildflecken nach Ebern in die Balthasar-Neumann-Kaserne. Beim Appell in Ebern am 7. April 1971 wurde die Kompanie der Bevölkerung offiziell vorgetsellt. Am 2. Juni 1972 wurde die Traditionspflege über das Husaren-Regiment Nr. 13 übernommen. Ab 1975 wurden regelmäßig die Traditionstreffen des Husaren-Regiments durchgeführt. Am 18. April 1984 wurde eine Gedenktafel durch die Vorstandschaft des Reiterregiments 10 enthüllt. Aber nicht nur die Tradition wird in der Kompanie gepflegt und gefördert, auch die Integration. Am 20. April 1988 übernahm die Stadt Coburg die Patenschaft über die Kompanie. In einer Festsitzung übernahm der Stadtrat offiziell die Patenschaft. Gleichzeitig beurkundete die Reservistenkameradschaft Coburg engere Bande mit der Einheit in Ebern. Mir der Übernahmen der Patenschaft wurde auch der Kontakt zum Trossschiff der Bundesmarine Coburg geknüpft. Eine Abordnung der Kompanie besuchte im August 1988 und 2003 das Schiff in Kiel. Darauf folgten mehrere Gegenbesuche aus Kiel. 1996 hatte sich auch die 1. Kompanie personell an der Aufstellung der Transportaufklärungskompanie 120 GECONIFOR (L) beteiligt. Wiederum bereits im Jahr 97 bildeten 78 Soldaten der 1. Kompanie gemeinsam mit Soldaten der 1./Panzergrenadierbataillon 112 das Gerüst der 197 Man starken Stabs- und Versorgungskompanie des gepanzerten Einsatzverbandes GECONSFOR 1. Kontingent. Auch 1998 sah Angehörige der Kompanie im Einsatz im Rahmen des 5. Kontingentes GECONSFOR (L) auf dem Balkan. Im Jahre 1999 war die 1. Kompanie wie nie zuvor durch die Teilnahme an Auslandseinsätzen (EXFOR/KFOR/SFOR), durchgreifende Umgliederung unter gleichzeitiger Sicherstellung der Realversorgung am Standort Ebern und der Erhaltung der Führungsfähigkeit des Bataillons gefordert gewesen. Weiterhin war die Kompanie im Jahr 2000 durch die Personalabstellung von 31 Soldaten an das 1. Gesamtkontingent KFOR/SFOR und auch in den Jahre 2002/2003 waren Angehörige der 1. Kompanie auf dem Balkan und in Afghanistan im Einsatz. 2002 erfolgte die Ausgliederung der Sanitätsgruppe an das Standortsanitätszentrum Veitshöchheim. Ferner wurde der Fernmeldezug aufgelöst und die Instandsetzungsgruppe (Rad) wurde mit der Wartungsgruppe im Instandsetzungszug zusammengelegt. Bis zum bitteren 30.09.2004 werden die Angehörigen der schrumpfenden 1. Kompanie die Fahne im Standort hochhalten.