Panzeraufklärungskompanie 120

120

Im Zuge der Heeresstruktur 5 und der darauf folgenden Umstrukturierung des Panzeraufklärungsbataillons 12 wurde ab 1. Januar 1993 mit der Aufstellung der Panzeraufklärungskompanie 120 begonnen. Die PzAufklKp 120 war eine selbständige Aufklärungskompanie der Brigade, die im Freiden truppendienstlich und wirtschaftlich dem Panzeraufklärungsbataillon 12 unterstand, im Ernstfall aber dem Brigadekommando der Panzerbrigade 12 “Oberpfalz” unterstellt wurde. Die Aufgaben der Panzeraufklärungskompanie B (Brigade) waren allgemein: ” Die Panzeraufklärungskompanie gewinnt Aufklärungsergebnisse im Verantwortungsbereich der Brigade durch Späh- und Radaraufklärung. ” Zur gewaltsamen Aufklärung ist sie zu verstärken. ” Die Kompanie überwacht darüber hinaus Räume und wird nach Verstärkung zur gewaltsamen Aufklärung und Sicherung eingesetzt. ” Als Teil des Aufklärungsverbandes arbeitet sie eng mit anderen Aufklärungskräften der Brigade, im Bedarfsfall auch anderen Führungsebenen zusammen. Dazu war sie in Kompanieführungsgruppe, leichten Zug, gemischten Zug, Sanitätstrupp und Nachschubgruppe mit Instandsetzungstrupp gegliedert. Sie verfügte über insgesamt 12 Spähpanzer Luchs und 3 Transportpanzer PARA sowie 2 Transportpanzer für den Kompaniegefechtsstand. Die Stan der Kompanie war bereits auf den neuen Spähwagen ausgerichtet. Die Personalstärke betrug im Frieden 98 Soldaten. Die Panzeraufklärungskompanie 120 wurde aus der alten 2./ Panzeraufklärungsbataillon 12 aufgestellt. Deshalb führt die Kompanie die Tradition dieser alten 2./- weiter fort und verfügt somit über eine Tradition, die mit der Aufstellung der 2./12 am 1. Juli 1966 in Hardheim beginnt. Das interne Verbandsabzeichen der Kompanie stellt den Bezug zur alten 2./12, dem Panzeraufklärungsbataillon 12 und dem Standort Ebern dar. Ebenfalls im Verbandsabzeichen integriert sind die Traditionsverbände der 2./12 und des Panzeraufklärungsbataillons 12, nämlich das Reiterregiment 10 und dessen Verbände. Sand a.M. war die Patengemeinde der alten 2./12. Anlässlich eines Gelöbnisses 1993 wurde die Patenschaft zwischen Sand a.M. und der Panzeraufklärungskompanie (ehem. 2./12) erneuert und umgeschrieben. Die Kompanie arbeitete ebenfalls eng mit der Panzerbrigade 12 “Oberpfalz” zusammen, vor allem im Aus- und Weiterbildungsbereich, denn es genügte nicht, im Einsatzfall plötzlich unterstellt zu sein und Verband bzw. Brigadeeinheit sehen sich zum ersten Mal. Seit dem Jahr 2002 ist die Panzeraufklärungskompanie 120 der Panzergrenadierbrigade 30 in Ellwangen unterstellt. Mitte 2004 wird die Kompanie in eine Luftlandeaufklärungskompanie (LLAufklKp 260) umgegliedert und nach derzeitiger Planung nach Freyung verlegt.

Fallschirmjägerkameradschaft “Fritz Walter”